dessen Namen, sagte seinen eignen-Matthicu — und
hatte beim achten Schritt schon vier gute Einfälle gehabt.Der fünfte war, daß er meinen Helden ungebeten dem Paarin der Seitcnlaube verstellte.
Das Laubsprachgittcr hörte auf, eine weibliche Gestalttrat hervor, und Viktor war darüber so betroffen, daß er,der wenig von Verlegenheiten wußte, oder durch sie nurgeistreicher wurde, seine Anzugpredigt ohne das Erordiumanfing. Und das war — Klotilde.
Als sic drei Worte sagte: hörte er so sehr auf die Me-lodie, nicht auf den Text, daß er nichts davon verstand ...
— Hier liegt auf dem schneeweißen Grund von Schwci-zcrpapier eben die Silhouette neben mir, die Matthicu vonihr mit der Schccre genommen. Mein Korrespondent willhaben, ich soll Klotilden ungemein schön vorschildcrn (er sagt,100 Dinge sind sonst in dieser Historie nicht zu begreifen),und deswegen schickt er mir (weil er meiner Phantasie nichttrauet) wenigstens ihren Schattenriß. Und der soll auchunter dem Schreiben in Einem fort angesehen werden, umso mehr, da er einem schönsten andern weiblichen Engel, derfe aus einem unbekannten Paradies in diese Erde hcrcinge-slogcn, gleichsam aus den Augen oder vielmehr aus dem Ge-sicht geschnitten ist — ich meine das Fräulein vonfetzige Hofdame in Scheerau; ich weiß nicht, ob sie alle Leserkennen.
Viktor kam es vor, als wenn auf einmal sein Blut hcr-ausgedrungen wäre und mit warmen Berührungen außen aufder Haut seine Zirkel beschriebe. Endlich brachte Klotildenökaltes Auge, das nicht der trunkne Stolz auf Reize, sondernder nüchterne zurücktretende und nur dem weiblichen Ge-