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sich weiche Zweige wie sanftes Haar um Haarnadeln wickel-ten, blendend über seinen Körper glitt. Neben seinem Lau-bcngange strich ein anderer gleich. Er ging versäetcn schwar-zen Papierschnitzeln als Wegweisern nach. Das Geflüsterdes Morgenwindes warf von einem Zweige ein Blättchenfeines Papier herab, das er nahm, um cs zu lesen. Er warnoch über der ersten Zeile: „der Mensch hat dritthalb Mi-nuten, eine um einmal zu lächeln . . ." als er an einenfast wagrechten Zopf anstieß, der eine schwarze HerkuleS-Keulc war, verglichen mit meinem oder deö Lesers geflochte-nen Haar-Röhrchen. Den Zopf stülpte ein niedergckrcmptcrKopf empor, der in einem horchenden Zielen aus einer Lau-bcn-Nische eine weibliche Silhouette auSschnitt, deren Urbildim Nebcnlaubengang mit Agathen sprach. Auf Viktors Ge-räusch kehrte die Person, der man das Halbgesicht durch dieNische entwendete, sich verwundert herum, und erblickte denInhaber des Cyklopen-Zopfes mit der Silhouettenschecre undden Helden der Hundsposttage. Der Inhaber drückte, ohneweiter ein Wort zu sagen, seine Künstler-Hand durch dasGesträuch und langte ihr ihren Schattenriß oder Schatten-schnitt hinaus. Agathe nahm ihn lächelnd; aber die Unge-nannte schien jenen Ernst, der sich auf weiblichen Gesichternin nichts von der Verachtung unterscheidet als in der Zwei-deutigkeit, gegen den Form- und Gesichtcrschncider anzuneh-men, weil er den Verdacht des Horchens durch seine Scheerezu sehr erweckte. Viktor konnte von der Ungenannten nochnichts als die Länge wahrnehmen, die, obgleich ein wenigvorgebogcn gehalten, doch über das Gewöhnliche ging. DerGesichterschneidcr drehte sich mit zwei blitzenden schwarzenAugen gegen Viktor herum, empfing ihn recht artig, wußte