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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
75
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gab. Er erwiedcrte, er hoffe, daß noch wenige Prinzessinnen,selbst in Amerika, kopulirt worden, in die er sich nicht voll-ständig verschossen hätte und das blos aus Mitleid mitso einem armen zarten Thierchen oder Wappenthiere, dasunter die Siegelpresse und dann auf die Verträge gedrucktwerde, welche oft die einzigen Kinder dieser Ehen wärendie jungen Landsmütter stehen wahrlich wie Biencnmütterin ihrem Weiselgefängniß feil, und passen ab, in welchenKorb sie der Landes- oder Bienenvater noch Heuer ver-handle."

Eine Frau kann'ö von einem Mann, den sie hochachtet,gar nicht begreifen, daß er sich verliebt, wenn'S nicht in sieist, und sie kann's kaum erwarten, bis sie seine Geliebte zuGesichte bekommt eben so erpicht ist sie auf dieses Man-nes Manier in seiner Liebe, ob sie nämlich aus der nie-derländischen oder aus der französischen oder der ita-liänischen Schule her sei. Die Kaplänin fragte ihren ver-traulichen Gast auch darüber.Mein Harem, sing er an,langt von dieser Warte bis zum Kap und um die ganzeErdkugel herum Salomo ist nur ein gelber Strohwitt-wer gegen mich ich habe sogar seine Weiber darin, undvon der Eva an mit ihrem Sodoms BorSdorfer Apfel biszur neuesten Eva mit einem Reichsapfel und bis zur Mar-quise mit einem bloßen Fruchtstück sind sie alle in meinerHast und Brust." Eine Frau entschuldigt die Achtung fürihr Geschlecht damit, daß sie mit darin ist; die Weiber sel-ber haben nicht einmal einen Begriff von den Eigenheitenihres Geschlechts.Was sagt aber die Favvritsultanin dazu?"fragte die Grvßinquisitorin.

Die?" stockt' er weniger verlegen als in die Fülle