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z. B. wenn ich Eiligkeit schildere, so thu' ich's unbewußtselber mit der größten. — War'S einem solchen Herzen wieseinem, das in den Federn der Liebe wiegend hing, noch nöthig,daß es in jedem zersägten Fenstcrstock, in jedem glatte» Pfla-sterstcinchen, in jeder vom Regen gebohrten vertieften Arbeitauf dem Hauöthürstein seine Knabenjahre musivisch abgebildetsah, und daß er in denselben Gegenständen Alter und Neu-heit genoß? Diese Knabenjahre, die ihm aus einem Schat-ten erschienen, wohnend auf St. Lünens Fluren, zwischenfrohen Sonntagen in lauter Blumen und bei geliebten Ge-sichtern, diese Knabenjahre hatten einen dunkeln Spiegelin Händen, in dem die dämmernde Perspektive seiner Kin-derjahrc zurücklief — und in dieser entfernten Zauber-Nacht stand schimmernd Dahore, sein unvergeßlicher Lehrerin London, der ihn so geliebt, so geschont, so veredelt hatte.„Ach, dacht' er, du unbelohntes, für die Erde zu warmes„Herz, wo schlägst du jetzt, warum kann ich nicht meine„Seufzer mit deinen vereinigen, und zu dir sagen: Lehrer,„Geliebter? O! der Mensch sieht es oft spät ein, wie sehr„er geliebt wurde, wie vergeßlich und undankbar er war,„und wie groß das verkannte Herz." . . Was seine stilleFreude am meisten ernährte, war der Gedanke, daß er sieverdiene durch seinen kindlichen Gehorsam gegen seinen Va-ter, und durch seinen Entschluß zu künftigen Herkules-Ar-beiten am Hofe — denn ihm siel in jede große Freude derZweifel wie ein bitterer Magentropfcn hinein, ob er sie ver-diene; ein Zweifel, der regierenden Häusern, Woiwoden,Patriarchen und Hochmeistern in der Kindheit geschickt be-nommen wird. Der bessere Mensch findet die Freude erst