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nach einer guten That am süßesten, das Osterfest nach einerPassionswoche.
Die Leserinnen werden jetzo Horen wollen, was auf Mit-tag gekocht war; aber die Dokumente dieses Posttags, diemir halb aus der Achse, halb zu Wasser einlaufen, besagenerstlich, daß niemand Appetit hatte — die Freude nimmt ihnmehr als der Gram — ausgenommen die drei Regimenter,die wie Veteranen in den Feind einhieben, nämlich in denTafel-Abhub; zweitens, daß das Mahl noch magerer war,als der Gast selber. Man will aber sämmtliche Lesegesell-schaftcn hicmit auf das unbewegliche Fest des 4ten Maieseinladen, auf den Freitag, wo erst Viktors Ankunft und sei-nes PathchenS Kirchgang anständig gefeiert wird.
Die Pfarrerin zog den umzingelten Geliebten Nachmit-tags aus dem musikalischen Zirkel so vieler Töne, und ka-perte ihn ihrem Manne, dessen Direktrice und Lady Mairesie war, vor den Augen weg, und führte ihn in sein Zim-mer, um da vor ihm allein sich zu betrüben, sich zu erfreuenund sich auszureden wie eine Mutter; lang cingeschlvsseneSeufzer und veraltete Thräncn drangen jetzt aus dem ge-öffneten Mutterherzen in das fremde weiche über, das jader beste Freund ihres Sohnes war. Sie klagte bei ihmüber FlaminS Aufbransen, das Viktor sonst immer gestillet;„über seine Liebe zum Svldatenwesen, da er doch ein Ge-kehrter sei" — und endlich über seine Gesellschaft. „Er„treibe sich nämlich mit einem Hofjunker Matthieu — Sohn„des Ministers von Schleunes — herum, einem wüsten,„überall beliebten, überall verschlimmerten, pfiffigen, kühnen,„spöttischen Menschen, der, wenn cs sein Dienst erlaube,„entweder drüben bei den Kammerherrlichen oder hier bei