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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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nach einer guten That am süßesten, das Osterfest nach einerPassionswoche.

Die Leserinnen werden jetzo Horen wollen, was auf Mit-tag gekocht war; aber die Dokumente dieses Posttags, diemir halb aus der Achse, halb zu Wasser einlaufen, besagenerstlich, daß niemand Appetit hatte die Freude nimmt ihnmehr als der Gram ausgenommen die drei Regimenter,die wie Veteranen in den Feind einhieben, nämlich in denTafel-Abhub; zweitens, daß das Mahl noch magerer war,als der Gast selber. Man will aber sämmtliche Lesegesell-schaftcn hicmit auf das unbewegliche Fest des 4ten Maieseinladen, auf den Freitag, wo erst Viktors Ankunft und sei-nes PathchenS Kirchgang anständig gefeiert wird.

Die Pfarrerin zog den umzingelten Geliebten Nachmit-tags aus dem musikalischen Zirkel so vieler Töne, und ka-perte ihn ihrem Manne, dessen Direktrice und Lady Mairesie war, vor den Augen weg, und führte ihn in sein Zim-mer, um da vor ihm allein sich zu betrüben, sich zu erfreuenund sich auszureden wie eine Mutter; lang cingeschlvsseneSeufzer und veraltete Thräncn drangen jetzt aus dem ge-öffneten Mutterherzen in das fremde weiche über, das jader beste Freund ihres Sohnes war. Sie klagte bei ihmüber FlaminS Aufbransen, das Viktor sonst immer gestillet;über seine Liebe zum Svldatenwesen, da er doch ein Ge-kehrter sei" und endlich über seine Gesellschaft.Ertreibe sich nämlich mit einem Hofjunker Matthieu Sohndes Ministers von Schleunes herum, einem wüsten,überall beliebten, überall verschlimmerten, pfiffigen, kühnen,spöttischen Menschen, der, wenn cs sein Dienst erlaube,entweder drüben bei den Kammerherrlichen oder hier bei