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meines Glück, daß diese Ehre, sei sie auch noch so empfind-lich bei kleinen Stößen*), doch große leicht verwindet, undwenn nicht mit Worten, doch mit Thaten ohne Nachtheilanzutastcn ist: etwas ähnliches bemerken die Aerztc an Ra-senden, oder vielmehr an deren Haut, die zwar die leisesteBetastung verspürt, aus welcher aber dennoch keine Blascn-pstaster ziehen. — Der Fürst wurde durch einen dreifachenBast an Le Baut geknüpft, durch Dankbarkeit, durch Sohnund Frau: der Lord zausete den Bast auseinander. Er ent-blößete nämlich vor seiner Nichte das kammerherrliche Herz,und deckte ihr den Gistsack darin auf und einen dramatischdurchführten Plan, den sie bisher für Nachsicht angesehenhatte. Alles Edle und Stolze entbrannte in ihr vor Schamund Zorn; und sie floh vor den erdrückenden Erinnerungenmit ihrem Kinde und mit der Aussicht eines zweiten aus derStadt aus ein Landgut des LordS.
Nun ging der Fürst mit dem Lord und seinem Hofstaat(sogar mit dem D. Kuhlpepper) nach Deutschland zurück.Le Baut verweilte noch einige Zeit, um die Nichte zu be-ruhigen und zu bereden zur Reise. Aber eö war ihr nichtnur unmöglich, alle ihre senkrecht laufenden Wurzeln ausdem Lande der Freiheit zu ziehen und nach Deutschland mit-zugehen, sie trennte sich auch — nicht bloS' durch Meere,sondern durch einen Scheidebrief vom schmutzigen Günst-ling ab. Sie mußte dem Kammerhcrrn ihr zweites Kind,seine wahre Tochter, lassen; aber daö erste, den Jnfanten,befestigte sie an ihrer Mutterbrust. Le Baut litt eS auch
Ihre Ehre leidet z. B. dabei, wenn ihr Wagen einem an-deren Wagen von Stande nicht vorfährt.