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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
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und am andern einen Sokknö trägt, so ist's ihm lieb, daßeine Lebensbeschreibung auch in Einem Athcm la^t und weint und da die Schönschreiben immer mit dem Moralischenihrer Schriften, das nützt, etwas Unmoralisches, das ver-giftet, aber reizt, zu verbinden wissen, gleich den Apothekern,die zugleich Arzneien und Aquavit verzapfen, so ver-gibt er mir gern für das Unmoralische, das vvrsticht, daöReligiöse, das ich etwa habe, und umgekehrt und dadiese Biographie in Musik gesetzt wird, weil Ramler sievorher in Hexameter setzt (welches sie auch mehr bedarf, alsder harmonische Geßncr), so kann er, wenn er sie gelesenhat, ausstehen und sie auch spielen oder singen. . . . Auchich bin fast eben so glücklich, als läs' ich das Werk derindische Ozean schlägt die Pfauenräder seiner beleuchtetenWellenkreise vor meiner Insel mit allem steh' ich ans dembesten Fuße, mit dem Leser, mit dem Rezensenten und mitdem Hund alles ist schon zu den Hundöp osttagen da,ein Dintcnrczept von einem Alchemiker, der Gänsehirt mitSpulen war schon gestern da, der Buchbinder mit buntenSchreibbüchcrn erst heute die Natur knospet, mein Leibblüht, mein Geist trägt und so häng' ich über den Loh-und Treibkasten (d. h. über die Insel) meine Blüten, durch-schieße den Kasten mit meinen Wurzelfasern, kann es (ichHamadrpade) aus meinem Laubwerk heraus nicht wahrneh-men, wie viel Moos die Jahre in meine Rinde, wie vielHolzkäfcr die Zukunft in daS Mark meines Herzens, undwie viel Baumheber der Tod unter meine Wurzel setzenwird, nehme alles nicht wahr, sondern schwinge froh dugütiges Schicksal! die Zweige in dem Winde, lege dieBlätter saugend an die mit Licht und Than gefüllte Natur,