„Brief gedruckt würde, wollt' ich mich auf eines jeden inne-„reS Zeugniß berufen. — Der einzige Spieler, dessen wah-ren Namen ich in diesem historischen Schauspiel haben muß,„zumal da er nur den Einbläser macht, ist der — Hund."
Jean Paul.
Ich habe noch keine Antwort, und auch noch kein zwei-tes Kapitel: jetzo kommt es ganz ans den Spitzhund an, obder der gelehrten Welt die Fortsetzung dieser Historie schen-ken will oder nicht.
— Jst's aber möglich, daß ein biographischer Berg-hauptmann bloS einer verdammten Ratte wegen, die nochdazu in keinem Journal arbeitet, sondern in meinem Hause,eben vom Publikum weglaufen und alle Zimmer durchdon-nern muß, um das Aas in Angst zu jagen? . . .
. . . Spitziuö Hofmann heißet der Hund; der wardie Ratte und kratzte an der Thüre mit dem zweiten Kapitelim Kürbiß. Ein ganzes volles Proviantschiff, das die ge-lehrte Welt ausnaschcn darf, Hab' ich vom Halse Hofmannöabgehoben, und eö thun sich für den Leser, der das Ge-scheidte so gern liefet wie daö Dumme, heute — denn nun-mehr ist'S gewiß, daß ich fortschreibe — freudige Aussichtenans, die ich anö einem gewissen Gefühle der Bescheidenheitnicht abzeichne . . . Der Leser sitzt jetzt in seinem Kanapee,die schönsten Lese-Horen tanzen um ihn und verstecken ihmseine Repetiruhr — die Grazien halten ihm mein Buch undreichen ihm die Heftlein — die Musen wenden ihm die Blät-ter um oder lesen gar alles vor — er lasset sich von nichtsstören, sondern der Schweizer oder die Kinder müssen sagen,„Papa ist ans" — da das Leben an einem Fuß einen Kothurn
Jean Paul's ausgcw. Werke. UI. 4