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3 (1847) Hesperus oder 45 Hundsposttage : erstes Heftlein
Entstehung
Seite
49
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Brief gedruckt würde, wollt' ich mich auf eines jeden inne-reS Zeugniß berufen. Der einzige Spieler, dessen wah-ren Namen ich in diesem historischen Schauspiel haben muß,zumal da er nur den Einbläser macht, ist der Hund."

Jean Paul.

Ich habe noch keine Antwort, und auch noch kein zwei-tes Kapitel: jetzo kommt es ganz ans den Spitzhund an, obder der gelehrten Welt die Fortsetzung dieser Historie schen-ken will oder nicht.

Jst's aber möglich, daß ein biographischer Berg-hauptmann bloS einer verdammten Ratte wegen, die nochdazu in keinem Journal arbeitet, sondern in meinem Hause,eben vom Publikum weglaufen und alle Zimmer durchdon-nern muß, um das Aas in Angst zu jagen? . . .

. . . Spitziuö Hofmann heißet der Hund; der wardie Ratte und kratzte an der Thüre mit dem zweiten Kapitelim Kürbiß. Ein ganzes volles Proviantschiff, das die ge-lehrte Welt ausnaschcn darf, Hab' ich vom Halse Hofmannöabgehoben, und thun sich für den Leser, der das Ge-scheidte so gern liefet wie daö Dumme, heute denn nun-mehr ist'S gewiß, daß ich fortschreibe freudige Aussichtenans, die ich anö einem gewissen Gefühle der Bescheidenheitnicht abzeichne . . . Der Leser sitzt jetzt in seinem Kanapee,die schönsten Lese-Horen tanzen um ihn und verstecken ihmseine Repetiruhr die Grazien halten ihm mein Buch undreichen ihm die Heftlein die Musen wenden ihm die Blät-ter um oder lesen gar alles vor er lasset sich von nichtsstören, sondern der Schweizer oder die Kinder müssen sagen,Papa ist ans" da das Leben an einem Fuß einen Kothurn

Jean Paul's ausgcw. Werke. UI. 4