machen sollte, ehe ich von irgend einem königlichen Hausezum Historiographen weggepreffet würde und gar nicht mehrzu haben wäre — daß eS mir gleichwol wie andern Berg-hauptlcutcn ergehen könnte, vor denen das zerstrcuete Publi-kum oft nicht eher den Hut abgcnommen, als bis sie schonin eine andere Gaffe, d. h. Welt, hinein gewesen u. s. w.Wer besorgt letztes mehr als ich selber? Aber auch dieseBcsorgniß bringt einen bescheidnen Mann nicht dazu, daßer hinabkriecht und den Einbläser seines Lobrcdners macht;wie ich doch gethan haben würde, wenn ich fort ausgezogcnhatte. Meinem Gefühle sind sogar die Schriftsteller ver-haßt, die mit dem Endtriller: „Bescheidenheit verbiete ihnenmehr zu sagen," unverschämt erst dann Nachkommen, wennsie alles schon gesagt haben, was jene verbieten kann.
Jetzo wagt sich der Korrespondent mit seiner Absichthervor, mich zum LebcnSbeschreibcr einer ungenannten Fami-liengeschichte zu machen. Er bittet, er intriguiret, er trotzt.„Er könne" — (schreibt er weitläuftiger, aber ich abbrcvirealles und trag' überhaupt diesen Briefauszug mit außeror-dentlich wenig Verstand vor; denn ich werde seit einer hal-ben Stunde von einer verdammten Ratten-Bestie ungemeinärgerlich gekratzt und genagt) — „mir alles gerichtlich do-„kumcntiren, dürfe mir aber keine anderen Namen der Per-„sonagen in dieser Historie melden als verfälschte, weil mir„nicht ganz zu trauen sei — er kläre mir schon alles mit„der Zeit auf — denn an dieser Geschichte und deren Ent-wicklung arbeite das Schicksal selber noch, und er händige„mir hier nur die Schnauze davon ein, und werde mir ein„Glied nach dem andern, so wie es von der Drechselbank„der Zeit abfalle, richtig übermachen, bis wir den Schwanz