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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
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und ihre schönen Schultern den Lasten der Mutter lieh; dieblasse Mond-Aurora, die sonst auf ihren Wangen denganzen Himmel weiß ließ, übcrfloß ihn mit einem Roscn-Wiedcrschein; anch die fremde Freude, für die sic heute thä-tig war, gab ihr das erhöhte Kolorit, das sie sonst durcheigne verlor. Die Mädchen wissen nicht, wie sehr sieGeschäftigkeit verschönere, wie sehr an ihnen und den Tau-benhälsen das Gefieder nur schillere und spiele, wenn sie sichbewegen, und wie sehr wir Männer den Naubthiercn gleichen,die keine Beute haben wollen, welche festsitzt.

Ihre Mutter sagte mir freudig die Ursache, weswegender Lcgazionrath da sitze: er hatte Beaten eine Einladungvon der Residentin von Bouse gebracht, aus ihr Landgut zukommen, wo meine Schwester anch ist. Das neue SchloßMarienhof liegt eine halbe Stunde von der Stadt ; am neuenhat Dcfel das alte innen, das vielleicht durch geheime Thü-rcn mit jenem zusammcnhängt. Er gab unhöflicher Weisezu erratheu, ohne sein seines Jntriguircn d. h. er machte,wie die Advokaten, über den schmälsten Bach eine Brücke statteines Sprunges wär' es hinkend gegangen. Unmöglichkann ein solcher eitler Narr von seinem Herzen einen Schie-fer-Abdrnck in einen so edlen Stein, alS Beata ist, ausprägen.Wenn sie auch der Faselhans künftig alle Nachmittage imneuen Schlosse umlagert, wie er thnn wird: so kann ichmich doch darauf verlassen ja ich wollte dafür schwören.Ein Haselant seiner Größe kann zwar ein Paar eckige be-grasete Landfräulein (wie heute geschah) zu einem verliebtenErstaunen über seine Glockenpolppcn-Drehungcn, über seinenMuth, über seinen Verstand (d. h. Witz) und seine Unver-schämtheit zwingen, statt Damen und Schönen bloS zu sagen