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allemal ein Vorwand, geheime Zusätze dazu zu machen. Nurbefahl sic dem Dorfrichter, ein waches Auge darauf zu haben,daß ihr von der Bierhefe nichts verloren gehe. Die Naturhatte ihr eine freie liebende Seele gegeben; aber eben dieseLiebe für ihren Mann ließ ihr von seinem Fehler wenigstensden Schein.
Du treues Herz! Lasse mich einige Zeilen bei deinerehelichen Nneigennützigkeit verweilen, die alle eigne Wünschefür Sünden und alle Wünsche ihres Mannes für Tugendenhält, und der kein Lob gefällct als eines auf den, welchendu übertriffft! Warum bist du nicht einer Seele zugcfallen,die dich nachahmt und kennt und belohnt? Warum warendir für deine Aufopferungen, für deine Herzcnöriffe hieniedenkeine schmerzstillenden Tropfen als die beschieden, die deinet-wegen aus den schönen Augen deiner Tochter fallen? —Ach du erinnerst mich an alle deine LeidenS-Mitschwestcrn. —Ich weiß cS zwar aus meiner Scelenlehre recht gut, ihrarmen Weiber, daß euere Leiden nicht so groß sind, als ichmir sie denke, eben weil ich sie denke und nicht fühle, dader Blitz, der in der Ferne der Vorstellung zu einer Flam-men-Schlangc wird, in der Wirklichkeit nur ein Funke ist,der durch mehre Augenblicke schießet; aber kann sich ein Mann,ihr weiblichen Wesen, die Seelen-Schwielen und Brüchedenken, die sein grober von Waffen gehärteter Finger ineuere weichen Nerven drücken muß, da er nicht einmal sosanft mit euch umgeht, wie ihr mit ihm, oder er selbermit saftvollcn glatten Raupen, die er nur mit dem ganzenBlatte, worauf sie liegen, wegzutragcn wagt? . . . Undvollends eine Luise und eine Bcata! — Aber wäre Un»t