aber auch zweitens niemand im achtzehnten Jahrhundert selt-ner zu Hause war als er — er war cs zwar, hockte aberhinter Spiegelglas-Fenstern wie hinter Brandmauer undSchanzkorb, weil sie ihm wie ein Gpgcs-Ning die Sicht-barkeit benahmen — so hätt' er sich Helfen und für so vieleSäugthicre eben so viele Meilen entfernt seyu können; aberauf der Wiese war's nicht zu machen. Ein fröhlicher Mensch,und war eö ein Geiziger, will Fröhliche machen: Röpererschrak — erstaunte — restgnirte — und empfing uns freu-diger als wir erriethen. Er blieb im Geben hcnte, weil ereinmal im Geben war.
Denn seine Lchuleutc, die heute den Verstand verschwo-ren hatten, sollten ihn auch vertrinken; einige sauer erwor-bene und eben so sauer schmeckende zwei Eimer hatt' er alsGefangne aus ihrem Burgverließ am Kröntage losgclasscn— er hatte die Fässer ihnen mit doppelter Kreide wenigerangeschricben als gctünchet und leutcrirt und Flcckkugelnvon Krcidenerde so lange in Hängebcttchen darein eingcsenktgehabt, daß das Gesöff fast am Ende zu gut war, um ver-schenkt zu werden. Der Filz sucht zu ersparen, sogar indemer verschenkt. UebrigcnS sprang er mit seinen Lehn-Unter-thanen zutraulicher und freigebiger um als mit uns ge-adelten Gästen; — „so handelt ein Mann stets, der keinenAdelstolz besitzt," sagt der Rezensent; „aber so handelt derKnicker stets, dem geringere, aber silberhaltige Leute liebersind als standmäßige nehmende Gäste und der einen eignenBedienten über einen fremden Freund und über den Standdie Nutzbarkeit hinaufsetzt," sag' ich. — Luise, die Kommer-zien-Agentin von Röper, legte seder Bier-Arche ihres Mannesnoch eine kleine Chalouppe zu; seine Geschenke waren ihr