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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
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nicht möglich zu machen, daß der Mensch über fünf- oderscchsmale zum crstenmalc küsse. Später sieht er allezeit inseine Sachdcsinizion, die er von einem Kusse im Kopfe hat,ordentlich hinein und citirt den Paragraphen, wo's steht; derganze Inhalt des dummen Paragraphen ist aber der, dieeigentliche Sache sei ein Zusammcnplättcn rothcr Häute.Wahrlich ein Autor von Gefühl kann sich nicht niedcrsetzenund bedenken, daß ein Kuß eines von den wenigen Dingenist, die nur genossen werden, wenn unter dem Geistigen dasKörperliche nicht vvrschmcckt ohne daß ein solcher Autorvon Gefühl (cs ist niemand als ich) die ausfilzet, die nichtso viel Verstand haben wie er er silzct nicht blos dieHerren Veit Weber und Kotzebue, in deren Schriften zuviele Küsse stehen, sondern auch andre Leute aus, in derenLeben zu viele kommen, namentlich ganze Pickenicks, die ein-ander nach dem Tischgebet die Wangen mit den Lippen ab-bürstcn und anschröpfen. Kommt es gar so weit, daß dieseschöne Lippenblütc unsers Gesichts sich an Häuten vonSchafen und von Seidenraupen, an Handsandalen, zerknüllenmuß: so will ein Autor von so viel Empfindung derleidenden Partei die Hände und der thätigen die Lippenwcgschnciden....

Ich begieße den vom letzten Kusse erhitzten Leser mitdiesem kalten Wasserschatzc wirklich nicht deshalb, um mit ihmso umzuspriugen wie das Schicksal mit mir; denn dieses hatsich's einmal zum Gesetz gemacht, jedesmal wenn ich mittenim Fr enden öl solcher Austritte wie der Gustavischeoder auch nur der Beschreibung solcher Auftritte stehe,mich sogleich in Salzlaken und Vitriolöle unter zu tauchen.Sondern ich wollte gerade umgekehrt die häßliche Empsin-