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immer weiter auseinander, um damit sein Auge zu bedecken,
das sich schon schöner bedecket hatte.-„Gustav!-- hatt'
cs schon zweimal vom Schlosse her gerufen; aber in dieserseligen Stunde horte cs keiner, bis znm drittenmale dieStimme nahe unten im Garten erklang. Die betäubte ge-heime Gesellschaft rollte die Treppe hinab; — neben Gustavverweilte nur noch Regina unter der dunkeln Laube, umeiligst mit ihrer Schürze die Spuren der Erzählung aus denAugen zu bringen und mit einer Nadel sich etwas hinauszu-stccken — er stand dem Gesichte, auf dem so viele schoneAbcndröthcn seines Lebens nntergcgangen waren, so naheund so stumm und hielt sic ein wenig, als sie nachwolltc —wäre sie stille gestanden, so hätt' er sie nicht halten können;aber da sic riß: so umfaßte er sie fester und im größer::Bogen — ihr Ringen vereinigte beide, aber seiner trunknenSeele ersetzte die Nähe den Kuß — das Sträuben führteseine zuckenden Lippen an ihre — aber doch erst als sie seineBrust von ihrer wegstemmte und seine mit der Nadel zer-ritzte, dann erst strickte er sie mit unaussprechlicher vom eig-nen Blute berauschter Liebe an sich und wollte ihren Lippenihre Seele anssaugcn und seine ganze eingicßcn — sie stan-den auf zwei entfernten Himmeln, zu einander über den Ab-grund hcrübcrgclehnt und einander auf dem zitternden Bodenumklammernd, um nicht loslasscnd zwischen die Himmel hin-unter zu stürzen ....
.... Könnt' ich seinen ersten Kuß tausendmal bren-nender abmale::: ich thät'cs; denn er gehört unter die erstenAbdrücke der Seele, unter die Maiblumen der Liebe, er istdie beste mir bekannte Dephlegmazivn des erdigen Men-schen. Nur ist cs in diesem deutschen und belgischen Leben
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