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darum so schwierig, weil es so frühzeitig vorkommt; im fünf-zehnten Jahre thut man darin mit einem Finger, wozu manfrüher die Hand brauchte."
„Abscheulich ist's, daß auch schon unsere Kinder lesenund sitzen und den Steiß zur Unterlage und Basis ihrer Bil-dung machen sollen. Das belehrende Buch ersetzt ihnenden Lehrer nicht, das belustigende das gesündere Spielennicht; die Dichtkunst ist für ein unbärtiges Alter noch zuunverständlich und ungesund; der Lehrer, der vorlieset,muß erbärmlich seyn, wenn er nicht weit nachdrücklicherspricht. Kurz keine Kinderbücher!"
„In ein pädagogisches Stammbuch würden wir beideschreiben: Vergeblich tadeln ist schlimmer, als gar nicht ta-deln — Fehler, die das Alter nimmt, nehme der Lehrer nicht,der dauerhaftere zu bekämpfen hat, u. s. w. Ihr Katechis-mus sei Plutarch und Feddersen (aber ohne seinen elendenStyl); d. h. keine Moralien, sondern Erzählungen darnach— und noch dazu in keiner besonder» Stunde, sondern zurrechten, damit der Kopf meiner Kinder nicht ein Vokabeln-saal von Moralen, sondern ihr Herz eine durchglühte Ro-tunda der Tugend werde."
„Da der blöde, enge, ängstliche Anstand der dümmsteund unnatürlichste ist, so lehren Sie den Kindern den besten,wenn Sie ihnen keinen befehlen; von Natur achten sie we-der silberne Sterne, noch silberne Köpfe — gewöhnen Sieihnen dergleichen nicht ab."
„Meine größte Bitte ist — die ich viele Jahre vorherdrucken lassen — daß Sie der spaßhafteste Mann in meinemHause sind; Lustigkeit macht Kleinen alle wissenschaftliche Fel-der zu Zuckerfeldern. Meine müssen bei Ihnen durchaus