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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
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nach ihrem Wohlgefallen scherzen, reden, sitzen dürfen.Wir Erwachsene ständen den abscheulichen Schulzwang unse-rer Abkommenschaft keine Woche aus, so vernünftig wir sind;glcichwol muthcn wir cs ihren mit Ameisen gefüllten Adernzu. Uebcrhaupt: ist denn die Kindheit nur der mühseligeNüsttag zum genießenden Sonntag des späten: Alters,oder ist sie nicht vielmehr selber eine Vigilie dazu, die ihreeignen Freuden bringt? Ach, wenn wir in diesem leeren nie-derregnendcn Leben nicht jedes Mittel für den nähernZweck (wie jeden Zweck für ein entferntes Mittel) anse-, hcn: waS finden wir denn hienieden? Ihr Prinzipal (einabscheuliches Wort!) hat sich auf seine Verlobung eben sosehr gefreuet als aus seine Hochzeit."

Spielender Unterricht heißt nicht, dem Kinde Anstren-gungen ersparen und abnehmen, sondern eine Leidenschaft inihm erwecken, welche ihm die stärksten aufnöthigt und erleich-tert. Nun taugen dazu durchaus keine unlustigen Leidenschaf-ten z. B. Furcht vor Tadel, vor Strafe :c. sondernfreudige; spielend würden alle Mädchen von Scheerau dasArabische erlernen, wenn ihre Liebhaber in keiner andernSprache an sie schriebet: als in dieser synonymischen. Hoff-nung des Lobs ist es, daö Kindern (das Lob äußerer Vor-züge ausgenommen) weit weniger schadet als Tadel und ge-gen welches sich keines, am wenigsten das beste, verstecket:kann. Ich will Ihnen hier sagen, was mein eigner Hofmei-ster für Erzieh-Ränke anwandte: er nähte sich ein Ziffer-buch; in diesem gab er jedem Glied seines Lyzeums (19waren) für jede Arbeit eine große oder kleine Zahl; dieseZahlen erwarben, wenn sic auf eine gewisse festgesetzteSumme gestiegen waren, einen Adel- und Fleißbricf, worauf