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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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aber für ihre Seelen kann er nichts thun, ohne alles widerseine zu thun."

Ich bin oft auf den Gedanken gefallen, ob nicht dieTrancrordnungcn oder Abordnungen haben wollen, daß derpfiffige und traurige Staatsbürger die Erlaubniß der Land-traucr benütze und seine Haustraucr mit ihr zusammenwerfe?Könnt' er nicht seinen Einzelkummer über die Sterblichkeitseiner Tanten, seiner Vettern aufhebcn, bis ein allgemeinereinficlc, und so, wenn das Land den Kondolcnzflor um Armund Degen gewickelt hätte, alles in Pausch und Bogen weg-trauern und sich hinter dem nämlichen Flor über eine Lands-mutter und eine Stiefmutter betrüben? Höfen wär's leicht.Ja könnten diese nicht in der Landestrauer ihre Sippschaftgar voraus betrauern? Könnte man überhaupt nicht dieganze Narrheit bleiben lassen?

Mein neuer Landesherr stieg endlich aus dem Reisewa-gen auf den Thron und verwechselte den Kutschenhimmel mitdem Thronhimmel. Der Rittmeister hielt vor der Krönungeine Bittschrift bereit, worin er so trotzig, wie ein Sattler,sein Geld verlangte; nach der Krönung hatte der Fürst wieein Demant so viel Fcuerglanz aus seiner Krone und seinemZepter eingeschluckt, daß sein Gläubiger vom Gcrichthaltcrein neues Mcmoriale machen ließ und blos um die Zinsenanhielt. Da er nichts bekam, nicht einmal eine Rcsoluzion:so wollt' er mehr fordern. Denn er bedachte nicht, daß un-sere regierende Brodhcrrn in Scheerau selten Geld haben.Wenn wir außerordentliche Gesandtschaften bekommen odersenden, wenn wir taufen oder begraben lasten, der Kriegegar nicht zu erwähnen: so haben wir wenig oder nichts als Ertrasteuern, diese metallischen Stützen und Klammern