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durch ein Erratheu seiner leisesten Wünsche, durch eine steteAusopferung ihrer eignen, durch Gefälligkeiten, deren seidenesGeflecht sich fester und sanfter um unser Herz herumlegt alsdas schneidende Licbcscil einer großen Wohlthat. — Hoppe-dizel bediente sich weder des Flechtens noch Seiles und fragtenach nichts. Es war nicht Abwesenheit des feinen Gefühls,sondern Ungehorsam gegen dasselbe, daß er — wenn der Ritt-meister die erste Woche Quartier und Verleiher verfluchte— dazu lachte.
Der zarte Amanduö bewohnte den ganzen Abend dasSiechbett und Gustav kroch an seine Seite, um mit ihm zuspieleu. Wie heitern uns im steinichten Arabien der hassen-den Welt Kinder wieder auf, die einander lieben und derengute kleine Augen und kleine Lippen und kleine Hände nochkeine Masken sind!
Am andern Tage nahm beide Kinder ein Zufall wiederauseinander. Der Rittmeister führte sie durch alle Gassender Stadt wie durch eine Bildergallerie und hielt endlich mitden zwei Hcrzensmilchbrüdcrn vor seines Freundes, des vr. FenköHause still, und sah sehnend das Gemälde desselben an — eSbildete eine Doktors-Kutsche vor mit einem Arzt innen, mit demTode vorn, der in die Gabel eingcspannt war, und mit dem Teu-fel oben, der auf dem Bock saß. — „Der gute Narr, dacht' er,könnt' auch einmal aus seinem Italien abziehen und seinenFreunden eine Freude machen!" Denn er wußte von seinerAnkunft nichts. „Mandus! Mandus! lauf' raus!" schrieplötzlich ein zappelndes Mädchen oben und kam selber ge-sprungen und zerrte und guckte am Kleinen. Der gutmüthigeRittmeister wunderte gern aus dem großen Parterre denKindern nach ins vertraute Haus und seine Verwunderung
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