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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
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bald sie in der Dämmerung beim Schloßchor auseinandermußten: hier stieß er ihr die Schenkung mit hastiger Ver-wirrung zu und sprang mit freudiger Beschämung davon.Gelang es ihm, ihr dieses Abendopfer zu insinuircn: so warjede Pulsader seines Artcrieushstcms ein entzückt klopfendesHerz (denn die Sprache und Freude seiner Liebe war Geben)und unter seiner Bettdecke pflanzte er die ganze Nacht kühnePlane aus morgen, die der Nachmittag-Glockcnhammer mitvier Schlägen sämmtlich bis auf ihre Herz-Wurzelin die Erde schlug. Sic that immer das breite Halstuchihrer Mutter um; daraus muß es ein Philosoph von Ver-stand ableiten, daß ihm später die großen Halstücher derDamen gefielen, die ich selber den vorigen Tändelschürzendes Halses vorziehe; aus dem nämlichen Grunde gefielen ihmwie mir auch breite Kopfbinden und breite Schürzen. Ichhabe schon mit Philosophen l'Hombre gespielt, die cs um-wandten und behaupteten, alles das gefalle ihm, nicht, weildas Zeug an der Schönheit (Ncginens) war, sondern weildie Schönheit am Zeuge war.

Im Grunde schäm' ich mich, daß ich hier, während diezerrissensten Backalaureen eintunken und den übrigen Backa-laurccn die feinsten Sponsalien von Königinnen und Mar-quifinnen ausmalen, meine Schreibmaterialien auf das Wei-den und Verlieben zweier Kinder verwende. Beides lief bisin den Herbst hinein fort und ich möchte es abschildcrn;aber, wie gesagt, die Scham vor den Backalaureen! Unddoch gönn' ich dir, winziger Träumer, so sehr diese weißeSonnenseite deines Lebens an deinem Berge und dein Lammund dein Auge! Und ich möchte so gern die Tage, die vordir vvrüberlaufen und deinen kleinen Schooß mit Blumen