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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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beiden glich, der sogenannte Kammersäger Robisch. DieserHintersasse des Rittmeisters besuchte jährlich die besten Zim-mer und Gärten des ganzen Landes, um beide nicht sowolvon ihren schlimmsten als von ihren kleinsten Bewoh-nern zu säubern von Mäusen und Maulwürfen. Ich willdie Gelehrten-Rcpublik eben nicht bereden, daß dieser MauS-schächter so viele unterirdische Maulwürfe aus der Welt fort-schickte, als jährlich schriftstellerische hineintrcten, um sich aufdie Hinterfüße zu setzen und dann mit den Vordersüßen, diean beiden Maulwursarten Menschenhänden gleichen, in denBuchläden und auf dem Leipziger Buchhändlermarkte ihreErdhäuschcn als kleine Musenbergc aufzuwerfen; inzwi-schen bezahlt wurde Robisch gerade so, als habe der Kam-merjäger alles Ungeziefer verjagt. Denn die Leute glaub-ten, wenn man diesen Kelchvergiftcr der Nagethiere erbosteund nicht bezahle: so mach' er Moses Wunder nach und ver-doppele durch dagelasscne Kolonien das Ungeziefer, das manseinem Königs- und Blutbann entziehe. Ich will von diesermorastigen Seele, die sich nie meinem Gustav näher wälze,mich wieder wegbegeben, wenn ich geschrieben habe, daß er oft imFalkenbcrgischcn Hause war, daß er, wenn Fremde da wa-ren, den Ertra- und Kasualbedientcn, und wenn Rekrutcn-wildpret zu fangen war, für den Rittmeister den Leithundmachte, und daß er sich an den kleinen Gustav mit seinenFabrikaten drängte. Ein solches Anhäkcln an Kinder ist ohneelterliche Kindlichkeit zweideutig. Kinder aber lieben Be-diente besonders; und Gustav vollends, der schlechterdingsauch später nicht vermochte, jemand zu hassen, den er in sei-ner Kindheit lieb gehabt; von allen Unthaten, die Robischan ihm verübt hätte, wäre gleichwol das Band der Dank-