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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
91
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barkcit für das elende Jnscktcnstockhauö, das den Wall ent-völkerte, nicht entzwei gegangen.

Was in der Salomonischen Schloßkirche war und sum-setc, sollte Zucker fressen, weil Kinder ihn für das Vortisch-und Nachtisch-Essen ansehcn; und es wären die schönstenJnhaftaten verhungert, wenn nicht ihr Frohnvogt, Gustav,vom Kammerjäger noch einen Staarmatz zum Geschenk be-kommen hätte; denn den Matz ließ er auch in das Pantheonhineinspringen und der fraß alles, was nichts zu fressenhatte. . . . Wenn ich hier unter die Flügeldecken der In-sekten und in den Schnabel des MatzeS die richtigsten Reflexio-nen und die kühnsten Winke versteckt habe: so hoff' ich, manfinde sich in dergleichen schön.

Außer mir hatte wol niemand Gustavs Namen so oftim Schnabel als der Staar, der gleich Hoflcuten nichts wei-ter im Kopfe hatte, als ein uomen proprium. Der Kleinedachte, der Staar denke und sei so gut ein Mensch wie Ro-bisch und liebe ihn für alles; daher könnt' er sich nicht sattan ihm hören und lieben. Er konnte sich eben an nichts satt liebenund satt umarmen. Blos lebendige Geschöpfe waren sein Spiel-zeug. Der Pachter hatte dazu noch ein schwarzes Lamm ge-sellt, das er mit einem rothen Band und mit Brodrindenum den Wall herumlockte. Das Lamm mußte wie einDors-komödiant alle Rollen machen, bald mußt' es der Genius,bald der Pudel seyn, bald Gustav, bald Robisch. So spieltealso unser Freund seine ersten Erdenrollen Solo und warzugleich Regisseur, Einbläser und Theaterdichter. SolcheKomödien, die sich Kinder machen, sind tausendmal nütz-licher als die, die sie spielen, und wären sie ausWeiße'sSchreibetisch: in unfern Tagen, wo ohnehin der ganze Mensch