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nendc, und wenn unsre stummen Herzen hinter dem Brust-Gitter einsam liegen: o so bist nur du es, durch welche stesich einander zurufen in ihren Kerkern und ihre entferntenSeufzer vereinigen in ihrer Wüste! —
Wie bei einem wahren Sterben näherte der Geniusseinen Zögling in diesem nachgeahmtcn, auf der Stufenleiterder fünf Sinne dem Himmel. Er schmückte den scheinbarenTod zum Vorthcile des wahren mit allen Reizen aus undGustav stirbt einmal entzückter als einer von uns. Anstattdaß andere uns die Holle offen sehen lassen: verhieß er ihm,er werde wie Stephanus an seinem Sterbetage den Himmelschon offen sehen, eh' er in ihn auSsteigc. — Dieß geschahauch. Ihr unterirdisches Josaphats Thal hatte außer dererwähnten Kellertreppe noch einen langen wagrechten Kreuz-gang, der am Fuße des Bergs ins Thal und ins Dörfchendarin offen stand, und den zwei Thüren in verschiedenenZwischenräumen versperrten. Diese Thüren ließ er in derNacht vor dem ersten JuniuS, als blos die weiße Mondsichelam Horizonte stand und wie ein altcrgraues Angesicht sichin der blauen Nacht nach der versteckten Sonne wandte, mitten
in einem Gebete unvermerkt aufzichen-und nun siehst
du, Gustav, zum erstenmale in deinem Leben und auf denKnieen in das weite 9 Millionen Quadratmeilen große Thea-ter des menschlichen Leidens und Thuns hinein; aber nur sowie wir in den nächtlichen Kindhcitjahren und unter demFlor, womit uns die Mutter gegen Mücken überhüllte, blickestdu in das Nachtmeer, das vor dir unermeßlich hinaus stehtmit schwankenden Blüten und schießenden Feuerkäfcrn, diesich neben den Sternen zu bewegen scheinen und mit demganzen Gedränge der Schöpfung!-O! du glücklicher