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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
Seite
46
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Bräutigam drängte und warf sich in einem Sturm von Dank-barkeit an den Hals des neugebornen Schwiegervaters, eh'er, weil seine Ehre mehr als seine Liebe triumphirte, etwaskälter die geschickte Hand nachküßte, welche ihm bisher diesendoppelten Triumph entzogen.-

Dieß verdachte ihm die Inhaberin der Hand; aber ichverdenk' cs wieder ihr; mit welchem Grund will sie demManne, der gar keine Seele, seine eigene kaum und eineweibliche nie errieth, ansinnen, daß 'er seine Weisheitzähneund seinen Philosophen - Bart soll so außerordentlich langgewachsen tragen, wie der geneigte Leser beide trägt, dem csfreilich nicht erst hier vorgedruckt zu werden braucht ermerkte alles schon vor drei guten Stunden daß hinterder Kopulirkatze etwas stak oder steckte, Ernestine nämlichselber.

Es war so . . . Ich brauch' es aber dem Leser kaumzu berichten, da er's schon längst gewußt, daß Ernestine dieKitt- und Heftkatze vier Abende vorher täglich privatissimeauf den Tisch stellte und sie abrichtete, auf die Finger los-znfahren, wenn sie trillerten und ich freue mich, daß derScharfsinn des Lesers kein gewöhnlicher ist, weil er weitermuthmaßct; denn sie ließ also auch am letzten Abend dasKleister-Aelchen von Katze als Lcimruthe nachschleichen, ver-senkte es bis um l I' Uhr in ihren Schooß und hob endlichmit dem Knie diesen KatzeMei-miiE mecli>i8 aus dem Schooßeaus den Spieltisch und der tei-immis that nachher das Sei-nige. Armer Rittmeister!

Nachdenklich ist es aber. Denn wenn auf diese ArtWeiber Anordnung für Zufall und Zufall für Anordnunganszumünzen wissen wenn sie schon vor den Verlöbnissen