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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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keine Minute auf der seinigen und warf sich endlich in einemEnthusiasmus, den unsre verlegne Stille immer mehr erhob,vor einer weißen Amvrbüste, vor einem Miniatürpvrträtmeines Vaters und vor seinem eignen Bilde im Spiegel aufdie Knie hin und betete:Heiliger Hr. v. Knör! heiligerAmor! heiliger Fenk! bittet für den Rittmeister und schlagtdie Katze todt! Ach würdet ihr drei Bilder lebendig: sowürde Amor gewiß die Gestalt deS Dr. Fenks annehmenund der lebendig gewordene Amor würde die Hand des le-bendig gewordenen Knörs ergreifen und ihr die der Spiele-rin geben seine gäbe ihre dann vielleicht weiter. Ihr Hei--ligen! bittet doch für den Rittmeister, der gewonnen hätte!" Das ist aber nicht wahr und zum Unglück war nur derTermin zu einem neuen Spiele zu kurz. . . .

Da nun der Iltis-Doktor (ich selber erzähle als Autorwieder) aufstand und wirklich die Hand von Knör in Erne-stinens ihre legte und sagte, er sei der Amor da über-haupt durch die Versicherungen des Doktors und durch dieUnentschiedenheit des Spiels die Ehre des empfindlichen, vonMenschen und Katzen geneckten Spielers eben so viel zu ver-lieren hatte als die Liebe desselben da ich in einem gan-zen Sektor zeige, daß Falkenberg vom ältesten Adel im gan-zen Lande war und da zum Glück im Obristforstmeisterdie Sitten seiner rohen Erziehung (wie bei mehren Land-edelleuten) halb unter dem Firniß der Sitten seines seiner»Umgangs verborgen lagen wie seine alten Möbeln untermodischen: so ging der elektrische Enthusiasmus des Doktorsin großen Funken in des Vaters Busen über, und Knör legtehingerissen die Hand Ernestinens, die zum Scheine erstaunte,in des Rittmeisters seine, der's im Ernste that und der