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über, sie drückte mich nicht mit dem schwülen West einesTrauerfächcrs, sondern hob mich mit dem Wehen einer Frei-hcitfahne. . . . Wahrhaftig ich wollte unter einem Luft-schiffe ganz andre Epopöen und unter einer Taucherglockeganz andre Feudalrcchte schreiben, als die Welt gegenwär-tig hat. . . .
Ich wünschte, Nro. 8., die Kunstrichter würden in mei-ner Sänfte mitgctragen und ich hätte ihre Hände; ich würdesie drücken und sagen: Kunstrichter unterschieden sich vonRezensenten wie Richter von Nachrichtcrn — Ich würde ih-nen gratulircn zu ihrem Geschmack, daß er, wie der einesGenies, dem eines Kosmopoliten gleiche und nicht blos EinerSchönheit räuchere — etwa der Feinheit, der Stärke, demWitze — sondern daß er in seinem Simultantcmpel undPantheon für die wunderlichsten Heiligen Altäre und Kerzenda habe, für Klopstock und Crebillvn und Plato und Swift.. . . Gewisse Schönheiten, wie gewisse Wahrheiten — wirSterbliche halten beide noch für zweierlei — zu erblicken,muß man das Herz eben so ausgeweitet und ausgereinigthaben wie den Kopf. ... Es hängt zwischen Himmel undErde ein großer Spiegel von Krystall, in welchen eine ver-borgne neue Welt ihre großen Bilder wirft; aber nur einunbeflecktes Kindes-Auge nimmt sie wahr darin, ein besu-deltes Thier-Auge sieht nicht einmal den Spiegel. . . . NurEinen öffentlichen Richter, den mein Herz verehrt, schenkemir dieses Jahr und wär' er auch wider mich parteiisch;denn ein parteilicher dieser Art fället ein lehrreicheres Ur-theil als ein unparteiischer aus der Wochentag-Kaste.
lieber den Plan eines Romans (aber nicht über dieCharaktere) muß man schon aus dem ersten Bande zu