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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
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urtheilen Befugniß haben; alle Schönheit und Ründe, mitder die folgenden Bände den Plan aufwickeln, nimmt ja dieFehler und Sprünge nicht weg, die er im ersten hatte. Ichwüßte überhaupt keinen Band und kein Heft, worin derAutor Recht hätte, den Leser zu ärgern. Die Nähe desSchneeberges hindert mich, es zu beweisen, daß die franzö-sische Art zu erzählen (z. B. im Kandide) die abscheulichstevon der Welt und daß blos die umständliche, dem Homeroder Voß oder gemeinen Manne abgcsehcne Art die interes-santeste ist. Ferner käm' ich auf dem Schneeberg an, eh'ich's mir halb hinaus bewiesen hätte, daß wir Belletristen(ein abscheulicher Name!) insgesammt zwar den Aristotelesfür unfern Magister sentemiarum und seine Gebote für un-sre 39 Artikel und SO Dezisionen halten sollten daß wiraber doch für nichts von ihm so viele Achtung zu tragenhätten, als für seine drei Einheiten (die ästhetische RegelDetri), gegen die nicht einmal Romane sündigen sollten.Der Mensch interesstrt sich blos für Nachbarschaft undGegenwart; der wichtigste Vorfall, der in Zeit oder Raumsich von ihm entfernt, ist ihm gleichgültiger als der kleinsteneben ihm; so ist er, wenn er die Vorfälle erlebt, und mit-hin auch so, wenn er sie liefet. Daraus beruht die Ein-heit der Zeit und des OrtS. Also der Anfang in der Mitteeiner Geschichte, um daraus zum anfangenden Anfang zurückzu springen das zeitwirre Jneinanderschüttcln der Sze-nen Episoden so wie das Knüpfen mehrerer Haupt-knoten, ja sogar das Reisen in Romanen, das den Maschi-nengöttern ein freies, aber uninteressantes Spiel erlaubt--

kurz alle Abweichungen von dem Tom Jones und derKlarissa sind Sekunden und Septimen im Aristotelischen