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1 (1847) Die unsichtbare Loge : 1ster Theil
Entstehung
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vernünftige Leute meine Anstellung gar für Ernst ansehen;ich hoffe, wir trauen beide einander zu, daß wir das Lä-cherliche davon empfinden, statt der Namen der Tugendendiese selber haben zu wollen und heut zu Tage find diewenigsten von uns zu den tollen Philosophen in Lagado (inGullivers Reisen) zu rechnen, die aus Achtung für ihreLunge die Dinge selber statt ihrer Benennungen ge-brauchten und allemal in Taschen und Säcken die Gegen-stände mitbrachten, worüber sie sich unterhalten wollten.Aber ob man mir nicht eben dicß verdenken wird, daß ichNamen so oft gebrauche, die nicht viel modischer als dieSache selber find und deren man fich in Zirkeln von Ton,so wie der NamenGott, Ewigkeit," gern enthält, darüberlässet fich disputiren. Inzwischen seh' ich doch auf der an-dern Seite auch, daß es mit der Sprache der Tugend wiemit der lateinischen ist, die man setzo zwar nicht mehr ge-sprochen, aber doch geschrieben duldet und die deswegenlängst aus dem Mund in die Feder zog. Ich berufe michüberhaupt auf einsichtige Rezensenten, ob wir dichtendenSchriftsteller ohne tugendhafte Gesinnungen, die wir alspoetische Maschinen gebrauchen, sowie die eben so fabel-hafte Mythologie, nur eine Stunde auözukommen vermögenund ob wir nicht zum Schreiben hinlängliche Tugend habenmüssen als Wagenwindc, Steigeisen, Montgolfiere undSpringstab unserer (gedruckten) Charaktere widrigen-falls gefallen wir keiner Katze; und es ergeht den armenSchauspielern auch nicht anders. Freilich Autoren, die überPolitik, Finanzen, Höfe schreiben, interesfiren gerade durchdie entgegengesetzten Mittel. Eben damit kann sich einSchreiber decken, der in seine Charaktere das, was die