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niid Händen, und ruhte nicht eher, bis sic ihm aus demSaale hinweg i» ein anderes Zimmer folgten.
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„Euer Schauspiel sollte die Falle heißen!" sprach'Herrvon Tanuhof, als die Familie allein war. „Ihr habt michschlau gefangen!"
„Verzeih!" sagte Claudiuc. „Unser Bruder, der Gene-ral , gab mir diese Kriegslist unter den Fuß. Er schicktemir das junge Paar bei Nacht und Nebel zu, sandte mirzugleich eine Abschrift seines Briefes und den Plan zumersten Akte des heutigen Schauspiels, dessen weitere Aus-führung dir überlassen bleibt." —
„Du hast gut reden!" versetzte er, und rieb sich dieFurchen der gekrankten Ahncnlicbc von der Stirn. —„Du kennst mich und weißt die Entwickelung voraus! —Aber du, mein Sohn, du hättest mir mehr Vertrauen be-weisen sollen! Doch cs sep dir vergeben, und nun geh'undrufe deine Frau!" —
Ferdinand flog hinter den Vorhang und führte Sera-phinen hervor. „Willkommen, liebe Tochter!" rief ihrHerr von Tanuhof entgegen und überhob sic aller Verle-genheit durch eine freundliche Umarmung.
Das war Claudincns Triumph! Den» nicht der Gene-ral , sondern sie hatte für ihren Bruder, dessen Abneigunggegen Mßhcirathen ihr bekannt war, das dramatische Netzgestrickt und darüber seit mchrcrn Monaten einen geheimenBriefwechsel geführt. Ferdinands Dankbarkeit brachte da-her bei der Abendtafcl die Gesundheit aus: „Die gutenund klugen Tanten sollen leben!"