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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
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geneigt, bei diesem Trauerspiele eine Nolle zu überneh-men ?"

Thomas verstand nicht, was sein Herr meinte, und batum Erklärung.

Ich muß, wie Sic wisse»," antwortete der Fürst,beidem gegenwärtigen französischen Nevolntionskriege ein Kon-tingent von hnndcrtundfünszig Mann auf die Beine brin-gen und unverzüglich zur Werbung Anstalt machen. Dielsieuteuantsstcllcn Hab' ich einigen jungen Edclleutcn zugc-dacht; aber noch fehlt nur ein tüchtiger Kapitän. Da mirnun Ihr Oheim gesagt hat, daß Sic vormals in Kriegs-diensten gewesen sind, so bin ich darauf gefallen, Sic zumHauptmanu und Anführer des kleinen Trupps mit demCharakter als Major zu ernennen."

Der Kammcrjunker erblaßte, bückte sich, »nd rieb ängst-lich eine Hand mit der andern.

An Mnth fchlt's Ihnen gewiß nicht," fuhr der Fürstohne Unterbrechung fort,und sonst wüßt' ich nicht, wasSic hindern könnte, den Posten auzunchmcn. Er ist eh-renvoll und kann Ihnen des ansehnlichen Soldes, de»ich Ihnen bestimmen werde, nicht zu gedenken mancher-lei Vorthcilc gewähren. Zeichnen Sic sich durch Tapfer-keit ans! Dann hängt's nur von Ihnen ab, bei irgendeiner großen deutschen Armee in Dienste zu treten undsich zu den höchsten militärischen Ehrenstnfen aufzuschwingcn."

Der Kamincrjnnkcr hatte der Anwartschaft ans einenFeldmarschallsstab von Herzen gern entbehrt; aber erschämte sich, seine Mnthlvsigkcit zu bekennen, und so bliebihm nichts übrig, als den Antrag des Fürsten mit uutcr-thänigstcm Dank auzunchmcn. Er dachte iZeit gewon-nen, viel gewonnen! Eh' cS zum Ausmarsch kommt, wirdFriede I"