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Fünfttlidzwanzigstes Kapitel.
Die Schmarotzer. — Der Hansnarr. — Fasanen und Baum-dlätter.
Als Herr Thomas — wir wollen ihm nun, da er ausder Residenz weg ist, den dort aufgclcsenen Spitznamennicht weiter Nachträgen — in seinem Gebiet anlangtc, warVater Pampel schon begraben, und sein Nachlaß befandsich unter gerichtlichen Siegeln, die bei der Ankunft deseinzigen Erben (der seit zehn Jahren einen Bart hatte undalso übcrmündig war) sogleich wieder abgerissen wurden.Er nahm vor allen Dingen den Weinkeller in Augenscheinund klopfte an alle Fässer, um sie zu prüfen, ob sie volloder leer waren. Die meisten gaben ihm eine erwünschteAntwort. Den hohle» Bäuchen versprach er, sie zu füllen,und er konnte Wort halten, da ihm sein Vater eine rechtartige, mit baarcm Gclde gefüllte Schatulle hintcrlicß, diefür einen Dorfmonarchen, der weder eine Armee halten,noch Krieg führen durfte, ansehnlich genug war. Wasbrauchte er weiter, um nach seiner Art glücklich zu scyn?
Da er Wein und Geld gefunden hatte, untersuchte erdie übrigen Bcstandthcilc der Erbschaft nicht genau undbekümmerte sich wenig darum, daß eine große Last hypo-thekarischer Schulden das Gut drückte. Seine erste Sorgewar, sich einen grundgelehrten französischen Koch zu ver-