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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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anf der Seite: denn die Spitzbolzcn, die sic in ihremschnöden Briefe ans mich abschießt, scheinen aus einem sol-chen windigen Instrumente zu kommen. Hol' sie derHenker, die Treulose!"

Als er seinem Acrgcr so Luft gemacht hatte, warf erdie Augen ans seinen Geldbeutel, der welk und platt, wieein Handschuh, vor ihm lag.Armes, schwindsüchtigesDing!" redete er ihn an:du hast die Auszehrung imhöchsten Grade, und ich weist nicht, wie ich dich heilensoll!" -

So seufzend, begab er sich ans eine Reise durch's Zim-mer, um unter seiner fahrenden Habe etwas anszumittcln.das sich in klingende Münze verwandeln lasse. Die Wahlfiel schwer; denn er war fast ein Crösns, wie Jener, dereinem einstcigendcn Diebe lachend znricf:Thor! du suchsthier etwas bei Nackt, wo ich bei Tage nichts finden kann!" Die Uhr des Reisenden war abwesend, »m in einemjüdische» Hanse hebräisch zu lernen: verschiedene von sei-nen Kleidern befanden sich in eben dieser Schule: nurein einziges »»entbehrliches Feigenblatt hing noch einsaman der Wand; das fressende Kapital der gemicthctcnMöbeln (denn er zahlte in ungefähr drei Monaten so vielLeihgeld, als die Wnrmncstcr käuflich wcrth waren) dursteer nicht angrcifcn; »nd sonst besäst er nichts von beweg-lichen Gütern, als ein mächtiges Kelchglas, einen Kork-zieher, eine Magenbürstc und mehr solch kleines Hand-wcrkzcng, worauf ihm der »ntcrnchmcndstc Sonncnkrä-mer des Plnndcrmarkts keinen Batzen geboten hätte.Was sollte er also versilbern? Beim ersten Ucber-blick schien alle Hoffnung verloren; doch, als er anfing,recht ernstlich darüber zu meditircn, sprangen ihm auf