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ein wenig am Hungertuche nagst und sich das Faß DeinesLeibes »in eine Elle im Durchschnitt vermindert. Manwill bemerkt haben, daß magere Leute in der Welt weiterkommen, als faule Bäuche.
Was Du vom sichern Postlanf der nnfrankirtcn Briefesagst, war mir neu: aber ich widerspreche Dir nicht, undmache sogleich Gebrauch von Deiner Belehrung.
Adieu! Ich muß in die Küche. Wir braten heute einendelikaten Nchziemer. Nicht wahr, Dir wässert der Mund?— Nun, mach' Dich geschwind auf, nimm Doktor FanstsMantel zwischen die Beine und sep mein Gast! Ich möchteDich so als Lustconricr reiten sehen. Aber nein! Du er-stickst mir, Du Fcttmännchcn. Bleib' also lieber ans Dei-nem Sopha und denke fleißig anDeine
Gertrud Schnick.
„Ei, ja doch!" brummte Thomas und quetschte zornigden Brief zusammen: „Du wärst wcrth, daß ich an Dichdächte, du eisernes Herz, du Erbsenzählerin, du geizigerHamster! — Und nicht genug, daß sie mich in meinerNoth stecken läßt: sic höhnt mich noch obendrein, die wildeHummel, schimpft mich ein Fcttmännchen u. s. w. Hättesic mir lieber einen Sack voll Fcttmännchcn" geschickt, sowar' ich doch vor der Gefahr, mager zu werden, ein paarTage gesichert. Aber ihretwegen will ich mich gewiß nichtabhärmcn und abfastcn — durchaus nicht! Wenn ich ihrzu rund bin, so ist sic mir zu eckig, und wir sind geschie-dene Leute. Wahrscheinlich hat sic auch schon meine Stellewieder besetzt und irgend ein Blasrohr von Studenten
* Eine Scheidemünze, die dnnnils in den Nheingegendengangbar war.