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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Dcr Auditeur zuckte ungläubig die Acksel»; der Generalhingegen war kur; entschlossen, den Gesungenen sogleichlosznlasscn, der sich auch jetzt schon in einer anständiger»Verwahrung als anfangs befand, da er einige Stundenin dein Kerker der Gemeinen znbringcn mußte. DieseSchmach wäre ihm beiläufig gesagt bei einer andernAr,nee wahrscheinlich nicht widerfahren, und er hätte rawohl überhaupt, als adeliger Kadett, mehr Auszeichnungim Ganze», und besonders mehr Schonung i», Dicuslegenossen: allein hier war es »nn einmal nick t anders, undman verzärtelte ihn um so weniger, da er kein Kind mehr,sonder» ei» erwachsener Mensel, von zwanzig Fabre» war,und sein Vater sich ausdrücklich erbeten hatte, den Weich-ling brav anzustrcngen und seine», angebornen Hange zurGemächlichkeit nickt durch die Finger z» sehen.

Doch wieder zur Sacke! Der General wollte also denKnoten zerhaue» und den Arrestanten sofort der Hast ent-lassen.In zweifelhaften Fällen" sprach eriss'smeine Art, lieber einem Schuldigen die Strafe zu schenken,als eine» Unschuldigen zu verdammen. Ucberdicß habenja auch die Bauern, die de» Kadett einbrachten, ausgesagt,daß er nach der Stadt hi» gelaufen sep. Er hättedock, wahrlich! den Gegenweg genommen, wenn es seineAbsicht gewesen wäre, zu dcscrtircn."

Der Auditeur gab zu, daß dieser Umstand (den erselbst noch nicht gehörig erwogen hatte) dem Gefangenensehr zu Statten komme; doch dürfe man dennoch nichtwagen, ihn eher in Freiheit zu setzen, als bis das Gene-ral-Kriegsgericht, nach vorläufiger Bcrichtscrstattung, dar-über entschieden habe.

O, der langweiligen Umschweife!" rief der General.