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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Thut nichts!" versetzte Thomas.Sie sind mir auchschlafend die scharmanteste Frau von der Welt."

So gegen einander hösclnd, traten sie in die Stnbc.Jutta pflanzte sich in ihren Lehnstuhl am Ofen und spieltebald die Schlafende. Thomas untersuchte die Festigkeitihres Schlummers, erließ ihr sogar die Nascnprobe nicht,stahl ihr dann sauber die Schlüssel und schwebte so leicht,als ein solcher Bleimensch auf den Zehen schweben kann,mit einem Lichte in der Hand, aus dem Zimmer.

Er kam vor der Speisekammer glücklich an, öffnete siesacht, druckte die Thür mit Vorsicht wieder zu und wandtesich rasch nach der Gegend, wo er fouragircn wvll e. Abero Himmel! welche gräßliche Schildwache fiel ihm dort indie Augen! Der Tod, der leibhafte Tod stand da, mit sei-ner Sense bewaffnet, klapperte mit allen seinen Gebeinenund bewegte sich ihm entgegen.

Er entsetzte sich, daß ihm Hören und Sehen verging,that ritte» Nticksprnng, trat aus Erbsen, die am Fußbodenverstreut lagen, glitt aus und fiel mit dem Gefäß in einengroße», bis oben an den Rand angefülltc» Buttcrtops, derunter ihm krachend zerplatzte. Da klebte nun der armeSchelm, wie ein Vogel an der Lcimruthc; und als ersich mit Gewalt in die Höhe riß, blieb wenigstens ein PfundButter am Hintertheilc seiner Beinkleider hangen. Unbe-wußt dieser Eroberung, floh er über Hals und Kopf.Seine Fnfistapfen trieften, mit David zu reden, von Fett.Er stürzte wie ein gehetzter Hirsch in seine Kammer, warfsich unentklcidet in's Bett, wühlte sich tief in die Federn,und schlief unter Heulen und Zähnklappc» ein.