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ob sein letztes Stundlein vorhanden sep. Nach seinen Ge-danken sollte nun der Doktor die schleunigste» Anstaltentreffen, ihn durch Kraftspcisen und alte, köstliche Weinewieder ans die Beine zu bringen. Herr Kirchhof war je-doch nicht gewohnt, mit der Nheinweinflaschc gegen den Todins Feld zu rucken, wie heutigen Tages viele muthigcAerzte thnn. Er kämpfte, wie deren Gegenfüßler, mitPurgiermittcln und Hafersuppen wider ihn, und griff auchjetzt eilig zu diesen Waffen, als er hörte, daß der Feind desLebens gegen den Herrn von Panipcl im Anzüge scp. Derverstellte Kranke sah sich also mit Verdruß in seiner Er-wartung getäuscht, genoß aber dennoch, um sei» Trug-spiel nichr zu verrathcn, eine Hand voll Pillen und schwemmtesie mit einer Tisane hinunter. Als das ubcrstandcn war,verließ er unverzüglich das Bett, um mit dem zweitenGange dieses medicinischcn Gastniahls verschont zu bleiben.
Es war ihm lange unbegreiflich, wie der Doktor unddie ehrsame Schaffnerin das tägliche Fasten und Kasteienihres Leibes aushaltcn, und dabei so munter und kugel-rund scpn konnten. Besonders war Frau Jutta so wohl-beleibt, daß sic in dem Lande der Mauren, wo die schwer-fälligsten und dicksten Weiber für die schönsten geachtet wer-den eine Venns vorgestellt hätte. Thomas kam endlichder Quelle ihres Wohlscpns auf die Spur. Er entdeckte,daß sic immer nach aufgehobener öffentlichen Tafel einenPrivatschmaus mit einander hielten, und hierzu allerhandLeckerbissen aus der Speisekammer herbeischafftcn.
Dieses Magazin blokirten nun seine Augen so scharf,als bald nach Anfang des laufenden Jahrhunderts Eng-lands Flotten die französischen Häfen. Wie aber Napo-
* Mungo Ptirk's Reise in Afrika.