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2 (1847) Thomas von Pampel. Unterhaltungen für müßige Stunden
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Die Kinder und der Papa. — Rekrntcn-Leiden.

„Alle Wetter!" — rief der General bei der Vorstellungdes neue» Kadctts — „Das Heist doch ein stammhasterRekrut! — Oder hat er vielleicht ein halb Schock Röckeund Wämser über einander gezogen?"

Thomas war nicht beherzt genug, diesen falschen Vcr-,dacht zu widerlegen; aber der Feldwebel, der ihn hcrgeführthatte, versicherte für ihn: er habe nur ein einziges Fähn-chen ans dem Leibe.

„Nun, da kann er sich, bei meiner Seele! für Geld sehnlassen!" sagte der spaßhafte Feldherr. „Aber so ein Präla-tc »bauch und die knappe Löhnung! — Wie werden sich diezusammen vertrage»? — Gibt's brav Zuschuß von Hause?"

Der Junker antwortete: sein Vater habe ihn beim Dok-tor Kirchhof in Kost und Wohnung verdungen.

„Bei nnscrm Kirchhof?" — sprach der General undlachte gewaltig. „Das hat er gut gemacht, der Herr Va-ter! Des Doktors Küche ist ein wahrer Gesundheitstcmpelfür solche Flcischmasscu. — Nun geh, mein Sohn, laß dichin der Montirungskammer kleide» und lerne fleißig denDienst! Ein großer Heid wirst du wahrscheinlich nicht! abereinen tüchtige» Lückenbüßer in der Arme kannst du wohlabgebcn." —