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9 (1839) Immanuel Kant's Schriften zur Naturwissenschaft : zweite Abtheilung, zur physischen Geographie
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380 $pi)i;ftfd)e ©eograpbie. 3meitcr S()ei(. II. 2ibfci;n.

Sm ©anjen fjat man weber ©anb noch etwas SDiineralifcbes 4nibm entbecft. (Einige nennen ibn ßarir. 9)ian bat i£>n aud, ^©eoitfa in Xnbatufien gefunben. 2lSbeji.

(Etn Saum auf ,£)iSpamola iji fo giftig, baß in feinem Stattenju fcblafen töbtlicf) i|i. Sie 2iepfel, bie er trägt, finb ein jtarfeä©ift, unb bie .Karaiben bene^en itjre ipftile bamit.

Sie (Ealabafcbbäume in 2£frifa unb Snbien tragen eine§rud)t, bie Don einanber gefebnitten, gute .Kocfytopfe, unb nad)Sßegnebmung beS .IjpatfeS gute ©efebirre abgibt.

Sie.tfrefanuß wäebfi traubenformig, wie bie spijlacien unbSatteln unb wirb &u ber Setei, welche bie Snbianer bejMnbigfauen, gebraucht. Äräbenaugen ober Nuces vomicae ftnb Äetne,bie auf ber Snfel (Eeplon, in einer pomeranjenäbnlicben gruebtliegen, ©ie tobten 2llleS, waS blinb geboten ifi. 2(uS bem Seerleinber (Eicbelmiftel roirb ber Sogelleim gemacht. ©iftbaum BoaUpas auf Sana unb Sorneo. (Er ftebt ganj einfam unb in »et-,laffenen ©egenben. S3fan barf ficb ihm nur auf einen ©teinrourfnäbern. ©ein peebartiger ©aft ifi bennoeb ein Mittel gegen benS3i^ giftiger SS^tece.

II. S3on anberen ©ewäcbfen unb fangen,a, Ser X b e e.

Sie Slätter beS SSbeefträucbS in Sbina, bie im Anfänge beSgtüblingeS abgebrochen werben, geben ben Äaifertbee; bie jroeiteunb britte ©orte finb nach einanber fdjtedjter. SJlan läßt bie er(le©orte an ber ©onne troefnen unb rollt fte mit .Ijpänben. Siejweite wirb auf glatten über foebenbem SBaffer erwärmt, bis fteficb jufammenjieben. Sie britte über Äoblenfeuer. Ser befie &()eefommt in ben norblicben ipnwinjen jum Sorfcbein, baber if)n bieSiuffen am Seffen bringen. Sie Sapanefer puloern ihrenebe fie U;n trinfen. Siegeltbee.

b. Äriecbenbe ©ewürj^flanje.

Ser ^Pfeffer fleigt als eine frieebenbe ipflanje an ©fangenober Säumen bis ad)tjebn ' guß in bie £6be. (Er wäcbfi wie