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Wusthof hätte diese Anordnung gemacht, und noch beiSinnen gemacht?" —
„Bei so gesundem Verstände, wie wir;" antworteteKatz.
„Unmöglich, durchaus unmöglich!" rief Jener. „Hier
herrscht Jrrthum oder-Kurz, die Sache ist nicht
richtig!" —
Mit eiserner Stirne und schweren Betheurungen ver-sicherte Herr von Katz: er habe Wort für Wort nicder-geschriebcn, was ihm der Sterbende in die Feder ge-sagt habe.
„Nun, so war er wahnsinnig geworden!" fuhr Erichauf. „Doch ich begreife nicht, warum ich mich ereifere.Dieser Zettel ist in jedem Falle ei» ungültiges StückPapier. Wüsthof ist ohne Testament gestorben."
„Gewisser Maßen habe» Sie Recht!" crwicdcrte Katz.„Allein cs gibt ein Mittel, seiner letzten Willcnsmeinungdie ermangelnde gesetzliche Kraft zu geben."
„Und das wäre?" — fragte Erich gespannt.
Katz sah eilend hinaus vor die Thür, ob jemandhorche, schloß und riegelte sic ängstlich zu, zog den Pach-ter vertraulich auf einen Sopha »nd begann leise: „DasMittel, von dem ich sagte, mein theuerstcr Freund, istetwas ungewöhnlich — sogar ein wenig scrupulös — aberder Zweck — wir müssen hier hauptsächlich auf den Zwecksehen — der Zweck, wenn er gut ist, heiligt die Mit-tel - "
„Zur Sache, mein Herr!" sprach Erich finster.
„Das Mittel, das ich meine," — fuhr Katz fort —„haben Sic, mein Wcrthestcr, einzig und allein in derGewalt. Es liegt in Ihrer wunderbaren Ähnlichkeit mitdem Verstorbenen." —