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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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Peitschcn der bestochenen Postknechte setzten es durch. Schonfrüh um zwei Uhr waren die Reisenden am Ziel.

Ungefähr hundert Schritte von seinem Hause ließ Herrvon Katz halten.Hier wollen wir ausstcigenspracher,um nicht den Kranken, wenn er etwa schlafen sollte,durch das Gerassel des Wagens aufzuwecken." Sieschlichen auf den Zehen die Treppe hinauf. Frau vonKatz kam ihnen mit einem wiederholtenSt! St!" ent-gegen.Wie steht's mit dem Kranken?" fragten sie leise.Er schläft;" gab sie zur Antwort und bewillkommte denPachter sehr freundlich.

Man führte ihn in ein Zimmer. Hier ließ ihn dasEhepaar allein, um sich an einem andern Orte zu unter-redcn.Nun, wie ist's gegangen?" fragte er.Voll-kommen glücklich!" antwortete sie.Seine Freunde kamenmehrmals, um ihn zu besuchen; ich war aber unerschöpf-lich in Ausflüchten. Den ersten Tag sagt' ich: er seymit dir ausgcgangen; den zweiten: er sep krank, wolleniemand sprechen; den dritten: er schlafe. Kurz, esweiß oder ahnt kein Mensch seinen Tod; dafür steh' ichmit meinem Leben."

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Zufrieden ging Herr von Katz zu seinem Reisegefährtenzurück.Herr Erich," sprach er mit einem betrübten Ge-sichte, nun ist's nicht länger möglich, Ihnen eine er-schütternde Wahrheit zu verhehlen. Unser Freund Wüsthofist bereits seit drei Tagen todt."

Erich erstarrte und gab vor Schrecken keine» Laut vonsich, indem Herr von Katz die nähern Umstände des Todes wiewohl nicht ganz aufrichtig erzählte.