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zuging, bemerkte kaum das geheime Berständniß der jun-gen Leute, als er auch schon mit seiner Tochter darübersprach. Sie bekannte srcimüthig: Anton habe ihr Liebeund Treue geschworen. „Das hör' ich nicht gern!" warseine Antwort: „Der junge Mann ist brav und gut; erverdient Achtung und Liebe; aber sein Vater wird es nichtbilligen, daß er mit seinem Herzen so frei schaltet undwaltet. Der Alte hat gewiß höhere Plane. Er ist reich;wir find arm: das paßt, so viel ich ihn kenne, in seinemKopfe nicht zusammen, und Feindschaft zwischen ihm undmir wird das Ende vom Liede seyn." —
Dem erschrockenen Mädchen schossen Thränen in dieAugen. „Sieh, sich!" sagte der Vater, „das sind Vor-boten ! Es werden mehrere Nachfolgen! Ich bin nicht ru-hig, bis ich mit Antons Vater über die Sache gesprochenhabe." —
Johanna bat dringend um Aufschub; allein er ritt fortund entdeckte den ganzen Handel.
„Du sagst mir nichts Neues, Herr Bruder!" sprachWüsthof lächelnd. „Ich bin längst hinter Antons Schlichegekommen." —
„Schliche?" — versetzte Erich. „Dieß Wort will mirnicht gefallen. Alle Schliche taugen nichts! — Wenndu den Umgang deines Sohnes mit meiner Tochter dafüransichst, so brauche deine väterliche Gewalt und untersag'ihm mein Haus!" —
„Warum denn?" sagte der Oberst. „Laß doch die Kin-der miteinander spielen und sich ihrer flüchtigen Jugendfreuen!" —
„Mit Nichte»!" sprach Erich. „Ein solches Spiel mußeine Grundlage von Ernst und Redlichkeit haben, sonstentsteht nichts Gutes daraus. Ich weiß, mein Freund, du
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