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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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zuging, bemerkte kaum das geheime Berständniß der jun-gen Leute, als er auch schon mit seiner Tochter darübersprach. Sie bekannte srcimüthig: Anton habe ihr Liebeund Treue geschworen.Das hör' ich nicht gern!" warseine Antwort:Der junge Mann ist brav und gut; erverdient Achtung und Liebe; aber sein Vater wird es nichtbilligen, daß er mit seinem Herzen so frei schaltet undwaltet. Der Alte hat gewiß höhere Plane. Er ist reich;wir find arm: das paßt, so viel ich ihn kenne, in seinemKopfe nicht zusammen, und Feindschaft zwischen ihm undmir wird das Ende vom Liede seyn."

Dem erschrockenen Mädchen schossen Thränen in dieAugen.Sieh, sich!" sagte der Vater,das sind Vor-boten ! Es werden mehrere Nachfolgen! Ich bin nicht ru-hig, bis ich mit Antons Vater über die Sache gesprochenhabe."

Johanna bat dringend um Aufschub; allein er ritt fortund entdeckte den ganzen Handel.

Du sagst mir nichts Neues, Herr Bruder!" sprachWüsthof lächelnd.Ich bin längst hinter Antons Schlichegekommen."

Schliche?" versetzte Erich.Dieß Wort will mirnicht gefallen. Alle Schliche taugen nichts! Wenndu den Umgang deines Sohnes mit meiner Tochter dafüransichst, so brauche deine väterliche Gewalt und untersag'ihm mein Haus!"

Warum denn?" sagte der Oberst.Laß doch die Kin-der miteinander spielen und sich ihrer flüchtigen Jugendfreuen!"

Mit Nichte»!" sprach Erich.Ein solches Spiel mußeine Grundlage von Ernst und Redlichkeit haben, sonstentsteht nichts Gutes daraus. Ich weiß, mein Freund, du

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