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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
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den bald wieder laut werden, so zog er sein Ohr nichteher zurück, bis ihm die plötzlich ausgehende Thür einenschallenden Kopfstoß versetzte.

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>>Ach Gott!" rief ein junges, reizendes Mädchen in einemschneeweißen Hauskleide:Ach Gott!" was Hab' ich ge-than!"

Antons Uebcrraschung war jetzt größer, als sie sich derVater gedacht haben mochte. Er stand im Anschauen derschönen Hafnerin verloren, und fühlte nicht, daß sich ausseiner Stirn ein kleiner Hügel erhob. Sie aber sah csund klagte sich einer unverzeihlichen Ucbercilung an.Kom-men Sie näher, mein Herr!" sagte sie:Ich habe Sieverwundet und will versuchen, Sie wieder zu heilen."Anton trat ins Zimmer.Wir wollen ein altes, er-probtes Hausmittelchcn anweudcn," sprach sie;aber ichbitte, lachen Sie mich nicht darüber aus!" Sie nöthigteihn auf einen Stuhl,.Holte geschwind ein Messer, drücktesanft damit seine Beule und bestrich sic mit Seifcnbalsam.Nun, wie ist Ihnen ?" fragte sie.Fühlen Sie einigeLinderung Ihres Schmerzes?"

Anton versicherte: er fühle nichts, was Schmerz heiße;eS scy ihm im Gcgentheil in seinem ganzen Leben nochnie so wohl gewesen, als jetzt.

Sic scherzen," erwiedcrte sie:Ich weiß aus Erfah-rung, daß solche Kopfstöße nicht wohl thun."

Es kommt viel auf die Hand an, die sie crtheilt," ant-wortete Anton:Und wer wollte nicht gern eine Minutekrank sepn, um die Bekanntschaft eines liebenswürdigenArztes zu machen?"