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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
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Am folgenden Tage ließ der Oberst den Pachter Erichznm Essen cinladen. Herr von Katz erkannte ihn sogleichwieder nnd es ward über jenes Straßcnabentcucr vielgelacht.

23.

Anton war damals schon zwanzig Jahre alt. Die Er-zählung eilte also über eine» großen Zeitraum, in wel-chem sich bei der Wüsthof'schen Familie nichts von Bedeu-tung ereignete, flüchtig hinweg, um nicht durch Schlei-chen langweilig zu werden. Nun aber erfordern die Be-gebenheiten wieder einen etwas langsamcrn Gang undeinen kleinen Rückschritt.

Erich hatte zu der Zeit, als er dem Herrn von Katzauf der Straße begegnete, den Pacht in lllmcnthal erstseit einigen Monaten angctretcn. Er lebte vorher außerLandes; die Pachtsbedingungen wurden durch Briefe ab-gemacht, und er traf nicht eher, als am Vorabend desTages, an welchem er in Ulmenthal eingewiescn werdensollte, dort ein. Herr von Wüsthof verrichtete die Ucber-gabc des Gutes in Person. Anton, der ihm sonst beidergleichen Gelegenheiten an die Hand ging, blieb dicßmalwegen anderer Geschäfte zu Hause.

Als der Oberst von lllmcnthal znrückkam, war er sehrheitern Gemüths.Alles kurz und glücklich vollbracht!"sprach er:Es ist eine Lust, mit einem Biedermann zuverkehren! Ich ward mit der Ucbcrgabe des Gutes ineinigen Stunden fertig, weil sich Erich in allen Stückenauf Freundschaft, Treue und Glauben verließ. Was Hab'ich nicht manchmal mit andern anziehenden Pächtern für