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„Nascn Sie?" — keuchte das wüthcnde Weib. „Wol-len Sie sich von einer Betrügerin einen Bastard anfhän-gen lassen? — Fort ins Findclhaus mit ihm!" —
„Nein, Madam!" sagte der Oberst mit fester Stimme.„Ich war lange genug ein Ungeheuer; nun will ich einMensch sehn!" —
„Ein Dummkopf!" rief sie und griff nach dem Kinde.
„Was wollen Sie thnn?" sprach er, und drängte sicweg.
„Den Balg auf die Gasse werfen, damit ihn dieObrigkeit anfhebe!" —
„Unmenschliches Weib," schrie Wüsthof, „rühre dicßKind mit keinem Finger an, oder ....!"—
Starr aller Antwort fuhr sie ihm nach den Angen.Er ergriff sic und drückte sie nieder auf einen Stuhl.Schnaubend rang sie mit ihm; er. hielt sie immer fester.Sie arbeitete fürchterlich mit Händen und Füßen, wardschwarz im Gesicht, wie mit Tinte begossen, bekam Con-vulsioncn, erstarrte dann plötzlich, und schloß wie einSterbender röchelnd die Angenliedcr.
Wüsthof erschrack und stürzte fort, um den Stadtarztrufen zu lassen.
Er kam, untersuchte den Puls und zuckte die Achseln.„Bei dieser Dame," sprach er, „wird meine Kunst nichtsausrichten. Es hat sie ein Schlagfluß getroffen." —
Alle möglichen Belcbungsmittcl wurden vergebens an-gewandt. Sie war und blieb todt.
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So hatte denn Wüsthof die mit ihr eingegangene Lcbens-wctte glücklich gewonnen! Es sey ihm gegönnt, weil er