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brachte ihn einige Tage nachher auf's Neue zur Sprache,weil Hcckthalcr, der bisher nur leise und meistens bloßgegen seine Gattin über den Knaben gemurrt hatte, nunlaut und öffentlich gegen ihn tobte. Er zankte mit MadamSommer, kündigte ihr Wohnung und Freundschaft auf,und drohte mit obrigkeitlichen Zwangsmitteln, wenn sienicht innerhalb drei Tage» Anstalt machte, den Bankart
— wie er sich ausdruckte — nicht allein aus dem Hause,sondern auch ganz aus Kofenthcini — dieß war der Namedes Städtchens — hiuwcgzuschaffcn. „Ich habe darüberschon bei dem hochedlcn Rath angefragt;" setzte er hinzu.„Die Herren sind sämmtlich meine Gevattern und habenmir Hülfe versprochen." —
Die arme Frau war in der größten Verlegenheit.Krank und schwach, konnte sie keine Reise unternehmen, umsich und ihrem Pflegesohn einen andern Wohnort zu suchen;und hier durfte sic mit ihm nicht bleiben, wenn sie nichtjeden Augenblick in der Gefahr schweben wollte, vonihrem unmanierlichen Eidam mit Gewalt vertrieben zuwerden. Ucberdieß sah sie immer Heller die Unmöglichkeitein, dem Knaben einst in der Welt fortzuhclfcn, und siehielt es daher für ihre Schuldigkeit, einen Versuch zumachen, ob Herr von Wüsthof zur Erfüllung seiner Ba-terpflichten zu bewegen scp.
Elisabeth, die viel Schlauheit besaß und Muth genughatte, sich von niemanden in Schrecken setzen zu lassen,war zu diesem Unternehmen so geschickt als willig, nnddie Mutter entschloß sich, ihr den Knaben, der nun einJahr alt war, anzuvertraueu. „Aber wie willst du dichbenehmen?" fragte sic. „Was hast dn für einen Plan?"
— Elisabeth lachte laut auf. „Gcnie's wie ich, machen