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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
Seite
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iikraft kann das Gewebe ihrer Jntriguen nicht zer-beißen."

»In dieser Rücksicht darf ich es mir als ein Ber-dienst anrcchncn, daß ich Sie, Mademoiselle, derUnannehmlichkeiten überhob, die Ihnen in der Sphärebevorstanden, in welche ich Sie wider Ihren eige-ncn Wunsch und Willen versetzen wollte. Ich hätteSie in der That unglücklich gemacht. Daher hieltich es, sobald ich mich durch reifes Nachdenken da-von überzeugt hatte, für Pflicht eines redlichen Man-nes, Ihre Gemllthsruhe nicht meiner Leidenschaftaufzuopfcrn. Der Verlust ist dabei einzig auf mci-ner Seite; denn die standes mäßige Heirath, dieich vor einigen Wochen vollzog, entschädiget michauf keine Weise für den mir verschlossenen Himmelauf Erden, den ich in Ihre» Armen gefunden hätte.Sie, Mademoiselle, hingegen genießen nicht nur inIhrer gegenwärtigen Lage der vollkommensten Zu-fricdcnhcit, sondern werden auch ohne Zweifel balddurch irgend einen brave» Mann, der Ihnen anStand und Alter gleicher ist, als ich, eine glücklicheHausfrau werden."

Dicß herzlich wünschend, bleibe ich mit AchtungIhr wohlmeinender Freund v. W."

N. S.

Verbrennen Sic sogleich dieses Blatt! Und so gernich auch einen angenehmen Briefwechsel mit Ihnenunterhielte, so muß ich doch weitere Zuschriften drin-gend verbitten, weil die zufällige Entdeckung unsererCorrespondcnz das reizbare Gemüth meiner Frau inAufruhr bringen möchte."

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