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„schiedene sehr vernünftige Vorstellungen machten, die„Ihren Verstand und Ihre Bescheidenheit tn das hellste„Licht stellten. Ich liest zwar, von Leidenschaft be-lauscht, Ihre triftigen Gründe nicht gelte»; ich wi-„derlegte sic lebhaft; aber ich muß gestehen, daß ich„bald nachher das Gewicht derselben fühlte. Die„Gränzschcidung zwischen dem Adel und dem Bürgcr-„standc ist und bleibt freilich in meinen Augen eine„Thorheit; wer aber nicht wie ein Walvbrnder in„einer Einöde lebt, muß sich nach den Schwachheiten„und eingewurzelten Vorurtheilcn der Menschen seiner„Klaffe bequemen, wenn er nicht der Fledermaus un-„tcr den Vögeln gleichen und sich dem Spott und„der Verachtung ausstclleu will. Das wäre, wie Sie,„Mademoiselle, weislich voraussagtcn, nicht nur mein„Schicksal gewesen, sondern auch Sie selbst würden,„als meine Gemahlin, die bittersten Kränkungen in„den Zirkeln der höhern Welt erfahren haben; denn„obgleich der männliche Adel den Mangel einer edlen„Geburt sehr gern der Schönheit verzeiht, so sind doch„die Damen gegen die Ahncnlose, die sic in den hei-ligen Kreis ihrer Assemblern cintreten sehen, desto„intoleranter, jemehr sie — wie das bei Ihnen, Ma-demoiselle, der Fall ist — von der Natur mit einer„Fülle von Reizen ausgcstattet wurde. Und was kann„er thun, der Mann, der seine Gattin von verfeincr-„tcr Bosheit verfolgen und gleichsam mit leisen Na-delstichen zu Tode quälen sieht? — Unterständen sich's„Männer, so forderte er sie vor die Klinge und lehrte„sic Mores; aber Weiber! — Was soll er mit denen„anfangen? — Das Schwert ihrer Zunge ist mäch-tiger als Rolands Schwert, und Herkuls Löwen-