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die Blume ihrer Hoffnung mit der Wurzel ausreißcn sa-hen. Nicht vermögend, ihren Verdruß ganz zu bekämpfen,rächten sie sich durch Spötteleien, die sie ihren Nachbarnins Ohr zischelten.
„Was sagen Sic zu dieser Mariage?" fragte die Eine:„Vcrräth nicht der Oberst durch diese Wahl ein sehr rohesGemüth?" —
„O freilich!" — antwortete der Befragte, ein armerLandjunker, der längst ein geheimes Lüftchen gehabt hatte,sich um die reiche Wittwe zu bewerben. — „Aber wartenSie nur!" fuhr er prophetisch fort: „Die russische Knuteund der deutsche Stock werden bald gegen einander zuFelde ziehen!" —
„Wohl uns, wir sind neutral!" sagte das Fräulein:„Aber wem wünschen Sie den Sieg?"
„Dem Stock!" sprach der Junker.
„Und ich der Knute!" versetzte das Fräulein.
Andere Mißvergnügte musterten das Dessert, und er-neuerten, nach ihrer Versicherung, auf den meiste» Tellernalte Bekanntschaften. Sic nannten die Häuser, wo jeneMakronen und dieser Marzipan schon figurirt hatten, undvon der Frau von Goldammer unter dem bekannten Vor-geben entfremdet worden waren. Hier und da mochteman ihr wohl zu viel thun; aber eine der Damen bewiesihre Behauptung so klar und augenscheinlich, daß sich nichtsdagegen cinwendcn ließ. Sie hatte, als sie kurz vorherein Gastmahl gab, die kleine Bosheit verübt, ihren Na-menszug auf den Oblatenboden verschiedener Konfcktartenmit einer Nadel einzugraben und dieses so bezeichnet! Back-werk auf der Tafel dahin zu stellen, wo Frau von Gold-ammer ihren Platz erhielt, der, wie alle andere Plätze,durch eine aus ihrem Gedeck liegende Namenkarte voraus-