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8 (1847) Zeitschwingen : mit sechs Stahlstichen
Entstehung
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8.

Frau von Goldammer saß ein Weilchen in Scham undMutlosigkeit versunken; aber Plötzlich raffte sie sich wiederaus und stürzte sich mit einer solchen Anstrengung, daßihr der Schweiß von der Stirne rann, in die ausschwei-fendste Lustigkeit. Ein Strom gemeiner Späßchen, vongrellem Gelächter begleitet, floß von ihren Lippen; undob sie sich gleich dadurch eben nicht angenehm machte undauch die meisten Herren und Damen dabei kalt und ernstblieben, so war doch Wüsthof ein aufmerksamer Bewunde-rer ihrer albernen Einfälle, und rief und klatschte ihr Bei-fall zu. Es gefiel ihr außerordentlich, daß er ihr in demgegenwärtigen betrübten Zeitpunkte, wo sic eine öffentlicheBeschimpfung erlitten hatte , eine solche Auszeichnung be-wies und dadurch einigermaßen ihre Ehre rettete. Siedankte ihm dafür mit den holoesteu Mienen, und cs ent-stand zwischen ihm und ihr ein Tauschhandel mit zärtlichenBlicken, der ihm Bürgschaft leistete, daß sie seine Hand,die er in den nächsten Tagen nach ihren Golv- und Sil-berppramiden auszustrccken gedachte, nicht zurllckweisenwürde.

Beim Nachtisch übergab er ihr eine Menge Zuckerwcrkmit der untcrthänigeu Bitte, ihre Hündchen und Kätzchendamit zu beschenken.Sehr verbunden!" sagte sie.Diekleinen Kanaillen sollen sich selbst bei Ihnen dafür be-danken; denn ich lade Sie, mein Herr Oberst, und diegesummte schätzbare Gesellschaft hiermit ein, übermorgenauf meinem Schlosse mit einem Mittagsmahle fürlicb zunehmen."

Das war ein Meisterstreich, um die verdammte Knute