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weg!" begann er endlich mit träger Stimme: „Du wirstmit dem Dinge doch hente nicht fertig!" —
„Warnm nicht?" fragte Wilhelm, ohne vom Papier auf-zublicken. Adolph blieb die Antwort schuldig, weil es ihmzu unbequem war, das Gespräch fortzusctzeu.
Indessen flackerte Gustav, der jüngere Bruder, wie einIrrwisch im Garten herum, und machte Miene, einen ho-hen Baum zu ersteigen. „Ja, da wirst du eben hinauf-kommen!" gähnte Adolph ihm zu.
„Warum nicht?" sagte Gustav, und nach zwei Minutensaß er in der Krone des Baumes.
„Warum nicht?! — warum nicht?!" — spottete derKuchenesscr seinen Brüdern nach. „Immer habt ihr dasdumme, das unausstehliche Wort im Munde!" —
Indem er so schalt, trat der Vater, ein reicher Land-cdelmann, hinter einer Bnchenwand hervor, wo er unbe-merkt seine Söhne belauscht hatte. „Herunter, du Wild-fang !" rief er: „Dahin gehört das Ekchhorn und der Vo-gel, nicht der Mensch!" — Der kleine Wagehals stieg ge-horsam von seinem grünen Throne herab. „Zisch aus!"kreischte Adolph und schabte langsam mit dem rechten Zeige-finger auf den linke» ein Rübchen.
„Gesegnete Mahlzeit!" sprach der Vater und wandte sichlächelnd mit einer scherzhaften Verbeugung zum mattenSpötter. „Im Großvaterstuhl und beim Kuchcnessen, meinSohn, ist man freilich vor dem HalSbrecheu sicher. Esgefiel mir aber nicht, daß du vorhin auf den Ausdruck:Warum nicht? so erzürnt warst. Ich nehme ihn gegendich in Schutz. Er ist ein Ausruf des wahren Talentsund der edeln Kühnheit; er ist ein Sporn, der den mensch-lichen Geist auf der Bahn der Tugend und des Ruhmsvorwärts treibt! Wer treffliche Thatcn und Werke nur an-
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