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„Er ist ausgegangen;" sagte der Knabe; „ich weißnicht, wohin." —
„Welche Unordnung!" rief fie. „Was fangen wiran?" —
„Ich habe nichts zu versäumen;" sagte der Baron.„Mein Kutscher wird wohl so klug scpn, mich abzu-holcn." —
Sie crschrack. Jeden Augenblick des Justizraths ge-wärtig, mußte sic das Aeußerste wagen, sich von demBaron zu befreien.
In dieser Absicht führte sie ihn unter dem Vorwand,ihm ihre Biichersammlung zu zeigen, in ein entlegenesZimmer. Hier verließ sie ihn nach einigen Minuten undschloß leise die Thür hinter sich zu.
Er bemerkte seine Gefangenschaft nicht und blätterteruhig in einem Journale. Indessen zog sie den triefendenFinanzrath aus dem Balkon und sagte: „Wählen Sie aufder Stelle: soll ich Ihre Freundin bleiben, oder wollenSie auf immer aus meinem Hause verwiesen und augen-blicklich dem Baron übergeben seyn ?" —
„Um des Himmels willen nicht!" stöhnte das erschrockeneMännchen. „Ich bitte um die Fortdauer Ihrer schätzbarenFreundschaft." —
„Nun, Herr Finanzrath, so gehen Sie ohne Verzug inden Stall, schirren Sie die Pferde an, hüllen Sie sichin den Mantel des Kutschers, und fahren Sic so unerkanntden Kammerjunkcr nach seiner Wohnung." —
„Welcher Auftrag, gnädige Frau! Ich verstehe nichtdie Kunst, Pferde zu regieren, und ach! wenn er michentdeckt — "
„Keine Einwendungen, Herr Finanzrath! Sic thun,